5. Jungschartag 2005
Im Maul des Krokodils besonders wohl gefühlt
Von Stefanie Kurtz
Ein Riesen-Krokodil, ein Parcours für ferngesteuerte Autos und vieles mehr. Beim fünften Jungschartag der evangelischen Kirchengemeinde in Horkheim zeigten die Veranstalter, dass sie ihrem Motto treu bleiben: Sie bieten immer etwas Neues.
Seit 7 Uhr sind wir hier und bauen auf, erzählt Thomas Back, der den Tag mitorganisiert schon seit es ihn gibt.
Müde wirkt der 18-Jährige trotzdem nicht. Schließlich erwarten die Betreuer um die 250 Kinder im Laufe des Tages, die den fünften Jungschartag und damit das große Jubiläum mitfeiern. Punkt 14 Uhr stehen schon einige Kinder auf der Matte, um sich die Attraktionen im und um das evangelische Gemeindehaus einmal näher anzuschauen.
Ich probier alles aus , sagt der achtjährige Hannes Birkmann begeistert. Besonders das Riesen-Krokodil hat es ihm und den meisten anderen Kindern angetan. Die sechs Meter hohe Hüpfburg in Form eines Krokodils schließt und öffnet ihr Maul und heraus purzeln jedes Mal ein ganze Reihe Kinder.
Lucia Besteher hingegen findet die Maulwurf-Company so richtig cool . In zwei Kellerräumen stapfen die Kinder hier im Halbdunkeln durch Schlamm und Getier . Angst, gesteht sie nach dem Abenteuer, habe sie keine gehabt, obwohl die Leuchtspinnen sie schon ein bisschen erschreckt hätten.
Wer am schnellsten am Auto einen Reifen wechseln kann, darum geht es vor dem Gemeindehaus. Jürgen Schnabel und Leopold Langer zeigen, wie es geht, und stoppen die Zeit. Sie haben es selbst einmal ausprobiert und sind erstaunt, dass die Kleinen ihnen in der Zeit ganz schön auf die Pelle rücken. Eine Minute und 30 Sekunden - die Reifenwechsler sind ganz schön fix.
Ganz anders ist es im Wellness-Raum. Ein Duft von Aromaölen kommt den Besuchern schon beim Eintreten in das mit Tüchern behangene Zimmer entgegen. Hier entspannen sich Kinder - und auch mal die Eltern, wenn Sandra Melcher mit ihrer wohltuenden Massage beginnt.
Es gibt ja so viel zu sehen im und um das Gemeindehaus in Horkheim. Da scheint es schon fast zu früh, als um 18 Uhr wieder Schluss ist, zumindest für dieses Jahr.